Pressemitteilung:

Karlsruhe, 26. Juli 2019

SPD fordert Maßnahmen zur Baumrettung in Karlsruher Waldgebieten

Präventionskonzept mit Kooperationspartnern
Die Ausrufung des Klimanotstandes in Karlsruhe dürfe nicht nur ein symbolisches Lippenbekenntnis bleiben, fordert der neue umweltpolitische Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion Anton Huber. "Jetzt müssen Taten folgen", so Huber. "Als dringliche Maßnahme fordern wir von der Stadt ein Präventionskonzept zur Rettung der Waldbäume.“

Durch die extreme Trockenheit insbesondere im vergangenen Jahr sind viele Bäume in Karlsruhe vertrocknet und waren anfällig für Schädlinge. Das Gießen der vorhandenen Bäume muss mit der zukünftigen Anpflanzung von Baumarten einhergehen, die sowohl trockenheitsresistenter sind, als auch mit starken Temperaturschwankungen zurechtkommen.

„Ähnlich wie ein Hitzeaktionsplan für Bürgerinnen und Bürger muss auch eine Strategie gegen das Vertrocknen der Bäume her“, ergänzt Stadtrat Michael Zeh. „Unsere Idee beinhaltet die Kooperation verschiedener Partner, wie z.B. dem Gartenbauamt, Umweltverbänden, der Freiwilligen Feuerwehr und der Bürgerschaft in den betroffenen Quartieren“, so die Fraktion. „Für den Staatsforst muss zudem das Land mit in die Pflicht genommen werden.“
„Wenn alle an einem Strang ziehen, kann hier etwas bewirkt werden“, ist sich Huber sicher.

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